Du stolperst in den Bubblegum Dungeon, diesen in Rosa getauchten Fiebertraum, in dem Lexi, unsere verklemmte Buchhalterin, ihre Seele in einem glitzernden Vertrag verpfändet, den sie nie liest, und zack – schon steckst du knietief in Gummibonbon-Fesseln und weichst den Pfefferminz-Schlägen von Queen V aus. Es ist ein urkomisches Desaster aus klebriger Unterwerfung, Einwilligungs-Gags wie das Schreien von „Jellybean!“ und Nougat-Alpträumen, alles verpackt in zuckersüßen Sarkasmus. Was ist ihr nächster klebriger Fauxpas?
Du wirst dich kaputtlachen, wenn sich die Handlung wie ein Jawbreaker dreht – unsere Protagonistin, eine sittsame Buchhalterin namens Lexi, unterschreibt versehentlich einen Vertrag, der sie an die Königin des Dungeons bindet, eine verführerische Femme fatale mit Zuckerwatte-Haaren und einer Vorliebe für Pfefferminz-Paddel. Erwarte aber keine tiefgründige Geschichte; es ist alles oberflächliche Satire, die sich über Sicherheitswörter lustig macht, die wie Bonbonaromen klingen („Jellybean!“, schreit Lexi mitten in der Tracht Prügel). Du wirst ihr bei ihren widerwilligen Sprüngen in sirupartige Unterwerfungsszenen die Daumen drücken, in denen die Knebel vor geschmolzenem Karamell triefen und jeder Orgasmus eine Explosion aus Zuckerschock ist. Verdammt, ich habe drei Folgen am Stück geschaut und nur pausiert, um mir die Tränen vom unkontrollierten Kichern abzuwischen – so absurd treffend ist das.
Springt man zu den neonüberfluteten Club-Szenen, spürt man den Bass wummern, während Sub-Tie-ups an Gummibonbon-Ketten baumeln und ihre Stöhnen durch Nougat-Augenbinden gedämpft werden. Die kompromisslosen Bilder der Serie nehmen die „Consent Culture“ mit einem Augenzwinkern aufs Korn; alle sind begeistert, selbst wenn sie bis zu den Ellbogen in mit Fudge gefüllten Trichtern stecken. Der Sarkasmus tropft dicker als die Requisiten – Lexis innerer Monolog bringt es auf den Punkt: „Wer braucht schon eine Therapie, wenn man einen Taffy-Peiniger hat?“ Du wirst vor Scham lachen über die langweiligen Rückblenden, allesamt in der Missionarsstellung unter Neonlicht, im Kontrast zum kaleidoskopischen Chaos des Dungeons.